Über Alzheimer

Die Alzheimerkrankheit ist eine demenzielle Erkrankung.

Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Krankheiten, bei denen es aufgrund von Schädigungen oder Zerstörungen der Nervenzellen zu Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit kommt, wobei die Alzheimerkrankheit die häufigste Demenzkrankheit mit etwa 50 – 60% der Fälle darstellt. Weitere Demenzerkrankungen sind zum Beispiel vaskuläre Demenzen und frontotemporale Demenzen.

Der Namensgeber der Alzheimerkrankheit war der Pathologe und Neurologe Dr. Alois Alzheimer, der die Hirnveränderungen Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieb, die für diese Krankheit so typisch sind: Eiweissablagerungen in und zwischen den Nervenzellen führen zu Störungen der Sauerstoff- und Energieversorgung des Gehirns und letztendlich zum Zelltod. Das Gehirn kann somit bis zu 20% schrumpfen.

Eine Alzheimererkrankung macht sich schleichend bemerkbar und beginnt meistens mit Gedächtnis- und Sprachschwierigkeiten. Allmählich werden auch andere Bereiche der Hirnleistungen betroffen, wie die der Handlungen, der Orientierung, der Planung und des Erkennens. Eine genaue medizinische und neuropsychologische Abklärung kann andere mögliche Ursachen (wie zum Beispiel eine Depression) ausschliessen und dadurch gezielte Behandlungen ermöglichen.

 

Leider ist die Alzheimerkrankheit nicht heilbar, aber sie ist behandelbar: So kann der Krankheitsverlauf durch Medikamente und milieutherapeutische Massnahmen um ein bis zwei Jahre aufgehalten werden, ein Zeitraum, der für die Zukunftsplanung und das Realisieren einiger Vorhaben verwendet werden kann.

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