Weltalzheimertag 2016

Frau im Publikum stellt eine Frage
Das Publikum nutzte die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

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Gelungenes Symposium „Demenz – Wege aus der Verzweiflung“

Sowohl das medizinische Referat von Professor Reto W. Kressig als auch die Podiumsdiskussion zum Thema Pflege- und Betreuungsangebote vermittelte wertvolle Informationen. Zudem wurde der Fokuspreis verliehen.

Es regnete am Sonntag, 18. September, aber das hielt rund 300 Personen nicht davon ab, das Symposium „Demenz – Wege aus der Verzweiflung“ zu besuchen. Die grosse Aula im Kollegienhaus der Universität Basel war sehr gut besetzt. Regierungsrat Lukas Engelberger, Vorsteher des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, betonte in seinen Begrüssungsworten, wie wichtig es sei, die Ressourcen für die Unterstützung von Menschen mit Demenz zu erhöhen. Die Alzheimervereinigung beider Basel würde dabei eine zentrale Rolle spielen.

Empfohlene Rhythmusübungen
Dann war die Reihe an Professor Reto W. Kressig. „Wie stärken wir Menschen mit Demenz?“, so hiess sein Referat. Nach einem Überblick über die Therapiemöglichkeiten mit Medikamenten kam der Chefarzt und Bereichsleiter der Universitären Altersmedizin am Felix Platter-Spital auf nicht-medikamentöse Massnahmen zu sprechen. Die positiven Effekte einer regelmässigen Teilnahme an Rhythmusübungen nach Émile Jaques-Dalcroze hob er besonders hervor. Bei der Ernährung sei unter anderem auf den im Alter erhöhten Proteinbedarf zu achten. Das Publikum nahm die Gelegenheit rege in Anspruch, dem Experten Fragen zu stellen.

Spitex-Angebote im Vergleich
Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um die verschiedenen Pflege- und Betreuungsangebote, welche die Angehörigen von Menschen mit Demenz entlasten können: die öffentliche Spitex, private Spitex-Unternehmen sowie ausländische Fachpersonen, die von Agenturen vermittelt werden. In einem Podiumsgespräch unter der Leitung von Stephan Pauly erzählten drei Angehörige von ihren Erfahrungen. Die ausgewiesene Demenzfachfrau Irene Leu, Leiterin einer Betreuungseinrichtung der Stiftung Basler Wirrgarten, sorgte für wertvolle Hintergrundinformationen.

Fokuspreis für Irene Leu
Sie war es dann auch, die zum Abschluss des Symposiums von Professor Andreas U. Monsch den Fokuspreis überreicht bekam. Der Leiter der Memory Clinic Basel und Vizepräsident der Alzheimervereinigung beider Basel strich in seiner Laudatio die grossen Verdienste von Irene Leu zum Wohle von Menschen mit Demenz heraus. Seit 27 Jahren engagiert sie sich im Bereich Demenz und hat dabei Pionierarbeit geleistet. Nach diesem feierlichen Schlussbouquet schritt das Publikum zum reich gedeckten Apérobuffet.

Preisträgerin Irene Leu zwischen Dr. Daniela Berger und Prof. Dr. Andreas U. Monsch
Geschäftsführerin Daniela Berger, Preisträgerin Irene Leu,
Vizepräsident Andreas U. Monsch (v.l.n.r.)

September 2016

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